Podiumsdiskussion: »›New Wave‹ Migration from Turkey: Displacement, Survival and Solidarity«

Podiumsdiskussion
4th of May 2019, 7pm
»›New Wave‹ Migration from Turkey: Displacement, Survival and Solidarity«
Mit: Onur Ceritoğlu, Özlem Sarıyıldız, Tuba İnal Çekiç
Moderation: Özge Yaka

Im nGbK- Ausstellungsraum

Berlin ist in den letzten Jahren ein wichtiges Ziel für gut ausgebildete und kritisch denkende, junge Menschen aus der Türkei geworden (die sogenannte ›neue Welle‹). Die meisten sind keine politischen Flüchtlinge, aber hatten das Gefühl, das Land verlassen zu müssen. In einem städtischen Umfeld, das von früheren Migrationswellen geprägt ist, entwickeln sich Geschichten von Vertreibung und Verlust zu Geschichten von Wiedergeburt und Solidarität. Wie können daraus künstlerische Arbeiten und Solidaritätsprojekte entstehen?

Dieses Panel ist der dritte Teil von drei Podiumsdiskussionen am Samstag, 4. Mai:

14:00 In the Blink of A Bird: Panel »What’s Not Happening in Istanbul«
16:30 In the Blink of A Bird: Panel »Art At Stake?«

Podiumsdiskussion: »Art At Stake / What are the limits of free expression for an artist?«

Podiumsdiskussion
4.Mai 2019, 16:30h
»Art At Stake / What are the limits of free expression for an artist?«
Mit: Ceren Oykut, Selda Asal, Umut Yıldırım
Moderation: Yasemin Nur

Im nGbK- Ausstellungsraum

Wie beziehen Künstler_innen in Ländern, die in die Autokratie abgleiten, Position gegen die geschickten Machenschaften einer ängsteschürenden Politik? Wie wird ihre Arbeit davon beeinflusst? Welche Art von Ausdruck ist möglich? Welche Wege werden beschritten?

Dieses Panel ist der zweite Teil von drei Podiumsdiskussionen am Samstag, 4. Mai:

14:00 In the Blink of A Bird: Panel »What’s Not Happening in Istanbul«
19:00 In the Blink of A Bird: Panel »’New Wave‘ Migration from Turkey«

Panel: »What’s Not Happening in Istanbul?« @ nGbK, Berlin

Podiumsdiskussion
4.Mai 2019, 14h
»What’s Not Happening in Istanbul?« (EN)
Mit : Asena Günal, Merve Ünsal, Fatma Belkıs
Moderation: Ingo Arend

Im nGbK- Ausstellungsraum

Nachdem die Kunst in Istanbul Anfang der 2000er Jahre eine produktive Phase durchlief, ist Selbstzensur in Kultur- und Kunstorganisationen mittlerweile alltäglich geworden. Wo es einst finanzielle Unterstützung gab, ist diese heute kaum noch existent. In diesem wirtschaftlichen und politischen Klima müssen mehr und mehr unabhängige Institutionen schließen. Konservatismus und Nationalismus nehmen auf internationaler Ebene zu – ebenso wie politische Unterdrückung, Zensur und Gewalt in der Türkei.
Dadurch sind auch Künstler_innen gezwungen, ihre Produktionspraktiken zu ändern.
Welche neuen Methoden und Ausdrucksformen gibt es für Künstler_innen unter diesen politisch-wirtschaftlichen Bedingungen? Und welche Ausstellungs- und Finanzierungsformen können sich gegen diesen Zustand durchsetzen?

Dieses Panel ist der erste Teil von drei Podiumsdiskussionen am Samstag, 4. Mai:

16:30 In the Blink of A Bird: Panel »Art At Stake?«
19:00 In the Blink of A Bird: Panel »’New Wave‘ Migration from Turkey«

Eröffnung SIS – In th blink of a bird @ nGbK Berlin

17:30
Performance (EN)
Sis Collective »In the Blink of A Bird (second rendition)«
In this performance the members and collaborators of Sis explore in the realm of bureaucracy. They claim to consult, guide and counsel the visitors through the exhibition, through the paperwork, through unvoiced complications and to a Next Stage.
This performance is the modified second rendition of the first »In the Blink of A Bird«, realized in Depo İstanbul in 2017. Since the performers will be able to consult a limited number of people, Sis collective suggests that you make an appointment online filling out this form: https://forms.gle/qSEBiXkvZykjo1be8
>> Members of Sis advise you to be ready to encounter questions like »Are you able to eat fresh coriander?« or »Have you ever been to a courthouse?« and they say that it is ok to come with a friend because no man is an island, right?

18:00
Performance (EN)
Birgit Auf der Lauer & Caspar Pauli »Operating the Hayal Machine«
Birgit Auf der Lauer & Caspar Pauli spent hours with the Sis collective listening and tapping into project planning, their ideas and endeavors in Istanbul.
The listening process continues at the nGbK, where they filter thoughts, sentences and printed matter of Sis and the audience, which – after digitizing and formatting – becomes the printed score for a choreography: That of a shadow figure moved by a needle printer. If you want your inner murmurs to be danced by the shadow figure approach the artists during the operating times of the Hayal Mashine.
Hayal is an Ottoman word of Arabic origin and means illusion or shadow of illusion.

19:00
Opening of the exhibition
SIS – In the blink of a bird @ nGbK Berlin

21:00
Performance (EN)
Ceren Oykut & Fezaya Firar»Black on Black«
An audiovisual improvisation of live drawing and electronic music. Ceren Oykut’s surprising, tribal and tameless lines are telling stories of urban transformation, animals and language while accompanied by the purely live synthesized sonic waves of FezayaFirar, which swing between acyclic industrial drone and rhythmscapes.

SIS In the blink of a bird @ nGbK Berlin

Ausstellung: 27. April – 2. Juni 2019

Das Projekt »In the Blink of A Bird« wurde vom Künstler_innenkollektiv Sis* initiiert. In kollektiven Produktionsprozessen werden die Themen Meinungsfreiheit, Bürokratie und Einwanderung verhandelt. In der Türkei sind derzeit vor allem Print- und Rundfunkmedien verstärkt Regularien ausgesetzt, die die Redefreiheit einschränken. Deshalb wählen die Künstler_innen der Ausstellung ebenfalls Techniken aus den Bereichen Druck und Video für ihre Arbeit – auch um das subversive Potenzial dieser Medien aufzuzeigen.

Im Mai 2017 wurde die erste Ausgabe von »In the Blink of A Bird« im Depo in Istanbul gezeigt. Teil der Installation waren die Formate »Incoming Papers« (Druckerzeugnisse) und »HisTV« (Videoarbeiten). Sie bilden nun auch in der nGbK die Pole, zwischen denen sich die Ausstellung entfaltet. Außerdem gibt es Erweiterungen durch Inhalte, die in den vergangenen zwei Jahren zusammengetragen wurden. In dieser Zeit sind viele Menschen aus der Türkei nach Europa und hauptsächlich nach Berlin gezogen. Deshalb wird auch der Moment des ›Umzugs‹ konzeptuell in der Ausstellung mitgedacht.
Neue Module, die für die nGbK entwickelt wurden, sind eine Wandzeitung und eine Druckerpresse sowie die »Bureaucratic Application Anxiety Consultation Agency« [Beratungsagentur für bürokratische Antragstellung und Angstzustände]. Für diese fiktive Agentur, die Neuankömmlingen Hilfe bei Problemen im Bürokratiedschungel anbietet, entwickelte Sis eine neue Performance, die während der Ausstellung zweimal aufgeführt wird.

* Sis ist ein Kollektiv von Künstler_innen aus der Türkei, das sich 2016 während eines Aufenthalts im Projektraum Apartment Project in Berlin gegründet hat. Die zunehmende Unterdrückung der Meinungsfreiheit in der Türkei zwang sie, mit indirekten Formen der Meinungsäußerung zu arbeiten. Seitdem erforscht Sis das kollektive Produzieren. Dabei kommen bei den großen Treffen des Kollektivs jeweils neue Mitglieder hinzu, während einige wieder in den Hintergrund treten.

Sis Collective und Kollaborateur_innen:

Selda Asal, Özgür Atlagan, Birgit Auf der Lauer & Caspar Pauli, Fatma Belkıs, Berk Asal, Emre Birişmen, Savaş Boyraz, Şafak Çatalbaş, Onur Ceritoğlu, Ece Gökalp, Yasemin Nur, Gümüş Özdeş, Ceren Oykut, Melih Sarıgöl, Özlem Sarıyıldız, Sandra Schäfer, Nihan Somay, Gökçe Süvari, Berkay Tuncay, Merve Ünsal, Seçil Yersel & Özge Açıkkol
TheFirstPaperWorkers: Evrim Kavcar, Güneş Terkol
TheSecondPaperWorkers: Şahika Aslantürkiyeli, Hakan Öktem, Hüseyin Varaha
TheThirdPaperWorkers: Zümrüt Çavuşoğlu, Senem Denli, Özgür Erkök Moroder, Sina Muehleisen
Publication Editors: Erden Kosova, Umut Yıldırım
Incoming Papers Archive: Hera Büyüktaşcıyan, Didem Erk, Bengi Güldoğan, Gülsün Karamustafa, Evrim Kavcar, Komet, Göksu Kunak, Ali Miharbi, Sevgi Ortaç, İz Öztat, İrem Tok
HisTV Archive: İmre Azem, Mehtap Baydu, Elmas Deniz, Gaye Günay, Borga Kantürk, Evrim Kavcar, Zeynep Kayan, Ezgi Kılınçaslan, Artıkişler Kolektifi, Julia Lazarus, Lara Ögel, Azra Deniz Okyay, Florian Wüst

nGbK-Projektgruppe: Berk Asal, Fatma Belkıs, Kristina Kramer, Özgür Atlagan, Selda Asal, Yasemin Nur

Upcoming: His Tv Station 03 / Workshop

His Tv Station 03 / Workshop

Workshop

02 Feb-March- 17 April 2019

His TV (Sensation TV), is one of the collective products of a group of artists called Sis. It is an imaginative television channel that  brings together various video productions. Sis collective consists of a group of  artists from Turkey who seek to discover methods of co-creation, collaborative thinking, joint decisions and actions. For a long period of time, there has been  serious political pressure and censorship on artistic and intellectual being in Turkey. -The television channel of ‚SiS‘- His Tv is employed to bring artist works that use television programme as a form. Television programmes are produced at the set constructed within the exhibition space  Apartment Project (Hertzbergstrasse13, 12055 Berlin) during February, March and till 15th April 2019.

 
 
Further Readings:
> HisTV at „Kunstpunkt“
> HisTV at „Replaced Festival“
> HisTV at „In a blink of a bird“
> About the SIS Collective

Upcoming: Book Launch_ Situational Dictionary

Book Launch_Situational Dictionary: NOW _ 22.03.2019 @18:00

 

„Black on Black“ im Acud und Apartment Project Berlin

18.01.2019 | 22:30-23:30 [at] im Acud (Acud Macht Neu) Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte
19.01.2019 | 20:30 im Apartment Project – Hertzbergstrasse 13, 12055 Berlin-Neukölln

FezayaFirar & Ceren Oykut

Eine improvisierte audiovisuelle Performance bestehend aus Live Drawing und elektronischer live Musik.Ceren Oykut’s überraschende, archaische, freche Linien, die die Geschichten von urbanen Umwandlung, Tiere und der Sprache erzählen, werden von den live synthetisierten Akustikwellen von FezayaFirar begleitet, die zwischen azyklische industrielle Drone und Rhythmscapes schwingen.

http://cerenoykut.blogspot.com
https://soundcloud.com/fezayafirar

Diese Veranstaltungen sind ein Teil von Vorspiel. (Transmediale/ctm)

Ezgi Kılınçaslan – „Du hättest beinah gelebt“

Multimediale Installation
Ausstellungseröffnung: 02.11.2018 | 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 02.11. – 25.11.2018

„Wir waren genau wie ihr“, sagen sie. „Du wirst auf keine der Fragen eine Antwort erhalten. Was wahr ist, ist die Sehnsucht in dir. Versuche, sie aufrecht zu halten.“

Weder Vergangenheit noch Zukunft, weder Leben noch Tod …Gelegentlich im Dazwischen verweilen, weder vor noch zurück, sondern sich immer nach dem anderen sehnen …
Orpheus war die erste lebendige Seele, die in das Reich der Toten gegangen war und von dort zurückkehrte. (mehr …)

„Figures in Air“ Performance-Abend als Teil des Project Space Festival Berlin

Beteiligte Künstler:
Ayşe Orhon, Burak Tamer, Ceren Oykut, FezayaFirar

Ayse Orhon mit Burak Tamer
Performance 19:00

Ceren Oykut mit FezayaFirar
Live Drawing 19:30

Burak Tamer mit FezayaFirar
Improvisation 20:30

am 2. August 2018 [at] Apartment Project Berlin.

Der Performerin und Choreographin Ayşe Orhon kollaboriert mit dem Musiker und Tontechniker Burak Tamer für eine Performance, die den heutigen Körper als Geographie betrachtet. Dafür durchforsten sie das Gebiet der menschlichen Klänge, immer in Bezug auf Bewegung und Sprachverarbeitung.

Ceren Oykut erweitert die Aktion um Zeichnungen mit Licht und Schatten. Ihre künstlerische Praxis kommt als Live Drawing auf die Bühne, gemeinsam mit dem experimentellen, elektronischen Duo FezayaFirar’s – als ungeschnittene, improvisierte Performance.

Burak Tamer ist auch Mitglied der Istanbuler Avant-Rock-Band Replikas und wird dann erstmalig gemeinsam mit FezayaFirar Klänge in den Raum fädeln.

Der Abend nennt sich „Figures in Air“ nach einem Buch von Micah Silver über den Einfluss von Klang auf das menschliche Verhalten und den sozialen Raum. Zeichnung, menschliche Stimme, Sound und Bewegung treffen im Ausstellungsraum aufeinander durch die Kollaboration der verschiedenen Künstler*innen.

weitere Informationen: http://www.projectspacefestival-berlin.com/

Situational Dictionary:Now

Gruppenausstellung
Ausstellungseröffnung als Teil von 48h Neukölln

Eröffnung: 22.Juni 2018 – 19h [at] Apartment Project Berlin

Der politische Druck, Zensur und Gewalt nehmen in der Türkei Tag für Tag zu, so dass die Künstler*innen dort gezwungen sind, ihre künstlerischen Praktiken zu ändern oder ihr Land zu verlassen. Berlin ist schon lange Anzugspunkt für internationale Künstler*innen, seit drei bis vier Jahren zieht es jedoch immer mehr Künstler*innen von Istanbul nach Berlin, um sich hier einen neuen Lebensraum zu schaffen und ohne Angst, Druck und Zensur ihrem künstlerischen Schaffen nachgehen zu können. (mehr …)

Situational Dictionary: Now

Group Exhibition
Opening: 22nd June 2018 at 7pm
Part of 48h Neukölln

Political pressure, censorship, and violence are increasing daily in Turkey, forcing artists to change their artistic practices or leave the country. Berlin has long been a point of attraction for international artists. Since three to four years an increasing number of artists are
moving from Istanbul to Berlin to start new lives free from fear, pressure, and censorship, where they can pursue their artistic practices.

The exhibition situational dictionary: NOW picks up on the current situation in works by Ceren Oykut,Özlem Sarıyıldız, Ezgi Kılıncaslan, Mustafa Pancar, Lerna Babikyan and Ece Gökalp, developing new conceptual and visual tools to more adequately address such important contemporary
topics as migration, the rise of conservative and nationalist currents and their censorship, violence, and intolerance, as well as more general existential questions.

Apartment Project acts as an important contact point for the Turkish art community in Berlin. It is an interface for the Berlin public interested
in art, and the Neukölln neighborhood in general. (mehr …)

Still Here – Einzelausstellung von Ceren Oykut

Ausstellungseröffnung:
Freitag, der 18.Mai um 19h

Besuchszeiten:
immer Freitags und Samstags 16h – 19h

Ausstellungsdauer:
18.Mai bis 14.Juni 2018

Ort:
Apartment Project Berlin, Hertzbergstraße 13, Neukölln

Apartment Project Berlin @ NO (B)ORDERS, C/O KUNSTPUNKT

His TV- Station02 –

NO (B)ORDERS
Ein Ausstellungsprojekt des Netzwerkes freier Berliner Projekträume und –initiativen e.V.

C/O KUNSTPUNKT BERLIN, Schlegelstr. 6, 10115 Berlin-Mitte
Eröffnung: Donnerstag, 26. April 2018, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 27. April bis 13. Mai 2018
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 14:00 bis 19:00 (mehr …)

MUTTERZUNGE

http://mutterzunge.org/

„SEEING AND HEARING“
Offsite-Exhibition (part of MUTTERZUNGE) [at] Apartment Project Berlin:
30. 3. – 5. 5. 2018

Neben den Veranstaltungen und Präsentationen im Babylon organisiert Mutterzunge auch eine Reihe von Off-Site-Projekten. Als Erste dieser Kooperationen wird die Ausstellung Seeing and Hearing vom 30. März bis zum 5. April 2018 im Apartment Project in Neukölln zu sehen sein. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Workshops von Loading, einem gemeinnützigen Kunstraum in Diyarbakır, der während eines Rechercheaufenthaltes im Rahmen von Mutterzunge in der Berliner Atelierwohnung des nbk stattfand.

Eröffnung + Künstlergespräch:
30.März 2018, 18h

Öffnungszeiten:
Do-Frei-Sa 16h bis 19h

Freier Eintritt

Weitere Informationen: www.mutterzunge.org

absencexpresence

absencexpresence Asli Narin & Gurkan Mihci

Audio Visual Performance and Exhibition

“absencexpresence” focuses on Asli Narin’s and Gürkan Mıhçı’s 24-hour-experience on Eastern Express train journey, from Ankara to Kars. They took off with the intention of collaboration and art production. As Maurice Merleau-Ponty claims that the painter changes the world into paintings by lending his body to the world*, Asli Narin and Gurkan Mihci takes this phenomena to its maximum in their collaboration.

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Shifted Open Studio / Vardiyali Acik Atölye


Türkcesi icin ltfn.

Offene Werkstatterfahrung im Schichtbetrieb

Die „Offene Werkstatterfahrung im Schichtbetrieb“ verkörperte anfangs die Reaktion auf die unfassbare und unberechtigte Verhaftung von Osman Kavala – welchen wir kennen und mit ihm in Kontakt stehen; dennoch tritt sie aus der Notwendigkeit hervor, sich solidarisch mit all denen zu zeigen, welche ihrer Freiheit beraubt wurden, weil sie Gebrauch von ihrer Meinungsfreiheit gemacht haben. Sie fand am 9.10.11.12 Februar im Istanbuler Kunstraum DEPO statt.
Die „Offene Werkstatterfahrung im Schichtbetrieb“ hat es ermöglicht dass Künstler und Kunst schaffende aus verschiedenen Generationen in einem gemeinsam genutzten Raum zusammen kommen konnten.
Mit Vorstellungsvermögen, mit Spielen, und der erschaffenen Sprache war man zusammen.

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‚white on white‘

19 January 2018 at 00:30-1:50 [at] Acud (Acud Macht Neu)
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte

3 Februar 2018 at 20:00 [at] Apartment Project – Hertzbergstrasse 13, 12055 Berlin-Neukölln

Drawing Performance: Ceren Oykut
Sound: FF  fezaya firar

T-Räume – Ausstellung 2017

Ausstellungseröffnung „T-RÄUME“
Montag, 11.Dezember 2017, 18Uhr

 

Die Ausstellung „T-Räume“ zeigt die Ergebnisse aus verschiedenen Workshops mit Neuköllner Jugendlichen aus den Jahren 2016 und 2017. Dabei reicht das Spektrum der Arbeiten von Virtuality Experimenten, Poster-Kampagnen über Stuhl- und Kuppelbauten, bis zu Musikvideo-Produktionen und Hologramm-Clips:

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space, witnessing, in solidarity

Ausstellungsdauer: 25.November – 10.December
Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag 16h-19h
TeilnehmerInnen: Merve Bedir & Alican İnal, Suat Öğüt, belit sağ

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EXIT/ Exist

01-15.11.2017

Teilnehmende Künstler: Gözde İlkin, Çiçek Kahraman, Ceren Oykut, Özgür Erkök Moroder

Koordination: Selda Asal

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Ece Gökalp – Worte sind unzulänglich

Dieses Projekt verfolgt eine Frau, welche weder ein langes noch ein tiefes Leben besaß. Nazifya Akarsu starb im Alter von 35 Jahren und ließ 8 Kinder hinter sich. Ihre immer noch lebenden 5 Kinder besitzen nicht viele Erinnerungen an sie, denn sie konnte nicht viele Erinnerungen weitergeben. Die einzige Information über sie ist folgende: Sie ist die Tochter einer Migrantenfamilie, welche 1923 aus dem Kosovo in die Türkei kam. (mehr …)

SiS – HisTv [at] DisPlaced – rePlaced Festival

Neue und traditionelle Musik, Electronics, Tanz-Performances, Video-Collagen und Clubkultur: Vom 28. bis 30. Juli 2017 präsentiert das deutsch-türkische, interdisziplinär ausgerichtete Festival #disPlaced – #rePlaced im RADIALSYSTEM V türkeistämmige Künstlerinnen und Künstler vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage in ihrer Heimat. (mehr …)

das Apartment Project

Das Apartment Project wurde 1999 als einer der ersten unabhängigen Kunsträume in der Türkei von Videokünstlerin Selda Asal in Istanbul gegründet. Seit 2012 agiert das Apartment Project als eingetragener Kunstverein und Projektraum in Berlin-Neukölln.

Von Anfang an förderte das Apartment Project künstlerische Kollaborationen, die die Grenzen zwischen Kunst- und Alltagswelten herausfordern. Dies spiegelt sich im Residenzprogramm, dem Werkstatt-Ausbau von onoff sowie in der Zusammenarbeit der Kollektive wieder.

Der dazugehörige Ausstellungsraum dient als Plattform für Einzel- und Gruppenausstellungen, Workshops, interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekte, Performances, Diskussionen und Treffen türkischer und internationaler KünstlerInnen, insbesondere aus den Nachbarstaaten der Türkei. In diesem Zusammenhang hat das Apartment Project unter anderem KünstlerInnen aus der zeitgenössischen Kunst- und Kulturszene eingeladen an mobilen Workshops im Südkaukasus und in den Balkanstaaten teilzunehmen.

Das Apartment Projekt beschäftigt sich primär mit TRANSDISZIPLINARITÄT UND EXPERIMENTALITÄT, KUNST IM POLITISCHEN KONTEXT und KUNST UND KULTURELLE BILDUNG.

(mehr …)

AP – Künstlerresidenz

Du magst mit uns arbeiten? Wir bieten dir einen Platz zum Schlafen…

 

Özgür Erkök Moroder – Kontrollierte Phantasien

Eine Ausstellung in Kollaboration mit: Celsius Moroder – Designer, Daniel Hinojo – Performer, Ingo Randolf – Künstler, Merve Çanakçı – Künstlerin, Designerin, Mika Satomi – Künstlerin/ E-Textil-Kostümdesignerin, Stephane Hügel – Designerin

 

Ali Demirel – KUYU (The Pit)

The Pit ist die zweite Arbeit von Ali Demirels postapokalyptischer Utopia-Serie.

(mehr …)

t-räume – 2+1 Stencilprojekt

Was bewegt die Jugendlichen in den Berliner Kiezen? (sie sind alle erst vor kurzem aus verschiedenen Ländern nach Berlin gekommen, die sich gerade im Krieg oder in Konfliktsituationen befinden, wie Irak, Syrien, der Ukraine und Afghanistan) Welche Erfahrungen machen sie in ihrem Alltag zwischen den Kulturen? (mehr …)

t-räume – Projektbeschreibung

 

>> Hier gibt es die dazugehörige Broschüre zum PDF-Download. DOWNLOAD-LINK

t-räume versucht in fünf multidisziplinären Formaten die Medienkompetenz bildungsbenachteiligter Jugendlicher in Berlin-Neukölln zu fördern. (mehr …)

t-räume – 2+1 Musikvideo Workshop

In unserem ersten Workshop von Mai bis Juli haben wir mit Geflüchteten in der Stadt Villa Global gearbeitet. Gemeinsam mit Schüler*innen der Heinrich-Heine Schule produzierten wir im Juni und Juli ein kollektives Musik-Video. Hier sind ein paar Eindrücke.
(mehr …)

Autoscopy – Sitze hinter meinen Augen

Transmediale Vorspiel CTM 2016 präsentiert von Apartment Project Berlin sit behind my eyes ist eine virtual reality Umgebung, die den Prozess der Wahrnehmung spiegeln soll. Licht, Geschwindigkeit und Textur von Informationen, welche die Iris eines Auges durchdringen, das aus dem Fenster eines fahrenden Zuges schaut, werden aufgenommen. (mehr …)

Deniz Sertkol – Transit Deutschland

Eine Ausstellung von Deniz Sertkol – 19.-22. November 2015

Über den „Eindringling“ bemerkt der Philosoph und Autor Jean-Luc Nancy in seinem gleichnamigen Essay:
Bleibt er ein Fremder, nachdem er angekommen ist, hört sein Ankommen nicht auf. (mehr …)

Mert Akbal – Zeige deine Träume

Während des Workshops werden die TeilnehmerInnen digitale Produktionsmethoden kennenlernen und diese für die Visualisierung ihrer nächtlichen Träume als Bilder, Animationen, Videospiele oder als künstlerische Installationen einsetzen. Die Methoden und Fragestellungen des Workshops sollen den TeilnehmerInnen Reflexionsvermögen und Wissen vermitteln, die den Umgang mit digitalen Bilderfluten erleichtern.

Stay with me – Bleib bei mir

Davor und auch danach starben viele Menschen, wurden getötet. Kriege sind nicht zu Ende und werden es niemals sein.
Kriegsrecht, nicht zu rechtfertigende Hinrichtungen, Militärregierungen, Völkermorde … Wirklich, was hat uns in jenen Zeiten am Leben gehalten … Wie haben wir das, was passiert ist, gesehen? Was haben wir gesehen? Oder konnten wir überhaupt sehen? Wenn wir nicht mehr in der Lage waren zu sehen, was hat uns erblinden lassen?  Vielleicht haben wir uns an vieles gewöhnt, sind immun gegen alles geworden. (mehr …)

Even my mum can make a book #4

Even my Mum Can Make a Book ist ein mobiles Archiv für zines, Künstlerbücher und unabhängige Publikationen, das 2010 in Istanbul von Timothée Huguet, Kristina Kramer und Gamze Özer initiiert wurde. Seitdem ist das Archiv ständig gewachsen und wurde an verschiedenen Orten gezeigt. Bis jetzt sind über 300 Teilnehmer aus der ganzen Welt mit ihren Publikationen vertreten.
Während der Ausstellung im Apartment Project konnte jeder an unseren Workshops, immer Samstags von 12:00 bis 19:00 Uhr, teilnehmen und eigene Bücher oder zines kreieren. Da emmcmakeabook ein ständig wachsendes Archiv ist, sind Einsendungen immer willkommen.

2+1 in Ludwigshafen | Project for Youngsters

2+1 wurde 2004 von Selda Asal und Ceren Oykut als eine Untergruppe des Apartment Projekts gebildet. Die Beteiligten wechseln entsprechend der Dynamik der Projekte. Bis heute wurden 12 partizipative Kunstprojekte mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und Schweden sowie mit Jugendlichen der kurdischen, alevitischen und lasischen Minderheiten in der Türkei entwickelt. Außerdem wurde sowohl mit Frauen aus dem Iran, für die das öffentliche Singen verboten ist, als auch mit alternativ lebenden Jugendlichen in postkommunistischen Ländern in der Transformation wie Estland, Georgien, Armenien oder Aserbaidschan zusammengearbeitet. Von Anfang an wurde das Projekt, das sich im Kern um Begriffe wie “erkennen, kennenlernen, verstehen, der Stimme Gehör verschaffen” dreht, in Ausstellungen, Biennalen, lokalen Geschäften, Supermärkten und öffentlichen Räume wie Bahnhöfen ausgestellt.

(mehr …)

Reiseprojekt – Reciprocal Visit

„Reciprocal Visit“ ist ein experimentelles Workshop-Projekt, das aus Fotografien, Videos, Texten, Interaktionen und Diskussionen von Teilnehmern mit verschiedensten disziplinären Hintergründen – wie beispielsweie Fotografie, Videokunst, Musik, Performance, Malerei oder Soziologie – besteht. Der Name des Projekts stammt von der Kultur des “wechselseitigen Besuchs”, die in Armenien, dem Iran, Aserbaidschan und Georgien, sowie in vielen arabischen Ländern und in der Türkei sehr lebendig ist. Das künstlerische Material entsteht, während die Teilnehmer unterwegs sind – an Orten, an denen sie anhalten, besuchen oder verweilen. (mehr …)

Reiseprojekt – Buffer Zone / Divided Cities

Bufferzone, 2013 in Zusammenarbeit mit Uqbar aus Berlin und EMAA (European Mediterranean Art Association) aus Nicosia organisiert, ist ein experimenteller Workshop und eine kulturelles Kollaborationsprojekt mit Kulturschaffenden und Künstlern. Abgesehen davon, dass eine mobile Erfahrung innerhalb des Prozesses ermöglicht wird, die die Dynamiken gemeinsamen Lebens und Arbeitens miteinbezieht, zielt Bufferzone auch darauf ab, Konzepte von Un-Einigkeit und Grenzen mit ihren vielfältigen Schichten zu betrachten. (mehr …)

Under Construction

Das erste Projekt, das bei Apartment Project Berlin realisiert wird, konzentriert sich auf die Ideen, die man an jeder Ecke der geliebten Stadt mit neoliberalen Vorstellungen findet: Reflexionen über das Gedenken an Revolutionen, an Cabarets, an Kriege und an die Mauer, an Migrationen und Manifestationen… Ein weiterer Ansatzpunkt ist das Untersuchen und In-Bezug-Setzen der beiden Metropolen Berlin und Istanbul. Das Schaufenster des Projektraums repräsentiert die Blickrichtungen von aussen nach innen und umgekehrt: es lässt Begegnungen nicht nur mit den Menschen, sondern auch mit dem Alltagsleben und den Stimmungen in der Stadt zu. Die Künstler stellen Fragen, versuchen Antworten und Lösungen zu finden, verlieren sich, ändern ihre Richtung und werden an neue Möglichkeiten herangeführt. (mehr …)

Reiseprojekt – Relocate

Das theoretische Grundgerüst des Re-Locate-Projekts basiert auf dem Bevölkerungsaustausch zwischen Anatolien und den Balkangebieten und konzentriert sich auf die Flexibilität von Grenzen, auf kulturelle Ähnlichkeiten, Kontroversen, mangelnde Kommunikation zwischen Kulturen, sowie verschiedenste Methoden, neue Kommunikationsformen zu finden. Weiterhin zielt das Projekt darauf ab, neue Netzwerke zwischen Künstlern, Kuratoren, Autoren und Institutionen zu schaffen, indem es die gemeinsame Geschichte in den ausgewählten Orten zu seinem wichtigsten Richtwert macht. Dieses Projekt strebt außerdem an, einen Dialog zwischen peripheren Orten, kleineren Kulturzentren und Künstlern zu schaffen. (mehr …)